Die Schweizer Bank für Auslandschweizer

Noch vor wenigen Monaten waren Auslandskunden bei allen Schweizer Banken im Rahmen ihres Geschäftsmodells umgarnt und höchstwillkommen. Die diversen Bankgeheimniswirren sowie Damoklesschwerte wie "Basel III", "Fatca", "Abgeltungssteuerabkommen" und speziell "Mifid II" zwingen indes die helvetischen Geldhäuser zu einer strategischen Neufokussierung. Kräftekonzentrationen auf determinierte Zielmärkte, Spezialisierungen und Ausstiege aus gewissen Angebotssegmenten sind Neupositionierungserscheinungen, welche nicht nur die Branche beschäftigen, sondern auch die Klientel von Emigration Now, angehende und bestehende Auslandschweizer, konkret tangieren. Deplorable Kontoführungsgebühren von monatlich 40 Franken oder mehr für Kleinkunden mit Auslandswohnsitz (was einem wenig eleganten Rausschmiss gleich kommt), abrupte "Exits", Restriktionen im Internetbanking, Eigeninterpretationen des Bankgeheimnisses (z.B. Unterlaufen von Abgeltungssteuerabkommen durch Offenlegungszwang für Kunden) sind beispielhafte bankseitige Massnahmen, die etliche Auslandsschweizer äusserst verärgert haben.

Trotzdem bleibt Emigration Now bei der grundsätzlichen Empfehlung für alle Auslandschweizer, Ersparnisse und Vermögen grösstenteils in der Schweiz verwahren zu lassen. Hierfür sprechen vorab Sicherheitsüberlegungen und Standortvorzüge, aber auch die Kompetenz, die Erfahrung und das Können der meisten Geldinstitute, speziell in Vermögensverwaltungssachen. Zweifelsohne haben aber Auslandschweizer mit einem höheren Aufwand zu rechnen, um eine bedürfnisadäquate Schweizer Bank zu identifizieren. Mittelfristig sind zudem mutmasslich auch höhere Gebühren (u.a. wegen der Explosion von Compliance-Pflichten) und Beratungskosten, indes aber im Zuge einer Verschärfung des Wettbewerbes auch bessere Leistungen und gar sinkende Courtagen und Depotgebühren, zu erwarten. In dieser Umbruchphase beobachtet Emigration Now aus Auswandererwarte sowohl die Branchenereignisse als auch die Neupositionierung der einzelnen Geldhäuser mit kritischem Blick und ist daher stets in der Lage für die allermeisten pekuniären Bedürfnisse von Auslandschweizern konkrete Bankempfehlungen abzugeben. Unsere Bankhinweise richten sich nach Kundentypologien, deren Auslandswohnsitz, schliesslich nach ihren Ansprüchen und Anlagegebaren, die mit dem bankseitigen Angebot möglichst kongruent sein sollten. Die Empfehlungsfeld umfasst im Umgang mit Auslandskunden erfahrene Abteilungen und Bankiers aus den unterschiedlichsten Bankkategorien, so Privatbankiers, Vermögensverwaltungshäuser, Staatsinstitute, Regional- und Genossenschaftsbanken sowie für Kunden vereinzelter Provenienzen auch in der Schweiz domizilierte Auslandsbanken. Schliesslich können auch bankunabhängige Vermögensverwalter prüfenswerte Optionen darstellen. Die Empfehlungen für Auswanderer und Ausgewanderte können nur nach einer adäquaten Erfassung der individuellen Ausgangslage, z.B. im Rahmen von Orientierungsgesprächen, abgegeben werden.